Spezialseminare 2019


IRRT: Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy
10. Mai 2019 bis 11. Mai 2019 Köln
Freitag, 14:00 - 20:00 Uhr
Samstag, 09:00 - 17:00 Uhr


Dr. Sabine Ahrens-Eipper // Dipl.-Psychologin // Halle (Saale)

360 Euro
Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT) ist eine speziell für Patienten und Patientinnen mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) oder anderen Traumafolgestörungen (Angststörungen, Depressionen) entwickelte integrative, schemazentrierte Behandlungsmethode der Kognitiven Verhaltenstherapie, die in manualisierter Form vorliegt (Schmucker & Köster, 2014; Ahrens-Eipper & Nelius, 2014). Sie lässt sich gut sowohl in verhaltenstherapeutische als auch in psychodynamische, systemische oder andere therapeutische Vorgehensweisen integrieren.
IRRT ermöglicht eine schonende Bearbeitung traumatischer Erlebnisse auf der Basis von Exposition, wobei durch den Einsatz und die Integration imaginativer Vorgehensweisen sowohl kognitive Umstrukturierungen als auch emotionale Neubewertungen erzielt werden.
IRRT eignet sich sowohl für die Behandlung von komplexen Traumafolgestörungen (Typ II Traumata, Auftreten z. B. nach sexuellem Missbrauch) als auch von Mono-Trauma-Folgen (Typ I Traumata, Auftreten z. B. bei Verkehrs- oder Arbeitsunfällen, Naturkatastrophen und Überfällen). Für Kinder- und Jugendliche existieren für die verschiedenen Altersstufen entwicklungsentsprechende Varianten, bei denen die Traumabearbeitung imaginativ, zeichnerisch, in Comicform oder mit Hilfe von Puppen und Kuscheltieren erfolgt.

Schmucker, M & Köster, R. (2014). Praxishandbuch IRRT. Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy bei Traumafolgestörungen, Angst, Depression und Trauer. Stuttgart: Klett-Cotta.

Ahrens-Eipper, S. & Nelius, K. (2014). Trauma First: Das Seefahrercamp: 6-10. Ein Behandlungsmanual für Kinder mit Traumafolgetsörungen. Halle: KJP-Verlag.